#5 – Fakten gegen Vorurteile

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Von 1. Januar bis 30. September 2013 wurden polizeiliche Ermittlungen in 456 Straftatfällen durchgeführt. Der Anteil der nichtdeutschen Täter lag bei gerade mal 3% und bezog sich auch nicht ausschließlich auf Asylbewerber, sondern auch auf alle anderen in Schneeberg lebenden Ausländer.

Im gleichen Zeitraum des Jahres 2009 gab es noch 875 polizeilich erfasste Straftaten, somit gibt es im Vergleich zu den Vorjahren sogar einen Rückgang der Kriminalität in Schneeberg.

Die Zahl 0 kann auch für die, durch das Asylbewerberheim entstehenden Kosten für die Stadt gesehen werden.

Unterkunft, Verpflegung und ärztliche Betreuung werden vollständig über den Freistaat Sachsen finanziert und die Asylbewerber erhalten auch kein „Begrüßungsgeld“ oder eine „Rückkehrprämie“, weder von der Stadt, noch vom Land.

Unterstützung erhalten die sie ausschließlich durch Kleider- und Spielsachenspenden, durch Freizeitangebote und die Herausbildung sozialer Kontakte durch die demokratischen Stadtratsfraktionen, Verbände, Vereine, Kirchgemeinden und hilfsbereite Einwohnerinnen und Einwohner.

Trotzdem formieren sich seit Wochen rassistische Proteste gegen die Asylbewerber in der alten Kaserne.

Schon zweimal hat die NPD unter dem Deckmantel der scheinbar unabhängigen Bürgerinitiative „Schneeberg wehrt sich“ sogenannte „Lichtlläufe“, Kundgebungen auf dem Marktplatz und Fackelumzüge, organisiert, denen über 3000 Menschen folgten. Für diesen Samstag (16. November 2013) wurde ein weiterer dieser rassistischen und fremdenfeindlichen Umzüge angemeldet, doch es formiert sich Protest.

Quelle: http://schneebergfuermenschlichkeit.wordpress.com/

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